Grünberg bekommt ein Verkehrskonzept! 🚗🚲🚶
In der Stadtverordnetenversammlung wurde ein gemeinsamer Änderungsantrag von SPD; B90/Die Grüne; CDU und den Freien Wählern auf den Weg gebracht. Ziel ist ein umfassendes Verkehrskonzept für die gesamte Grünberger Innenstadt.
Dabei soll es nicht nur um den Marktplatz oder einzelne Straßen gehen. Betrachtet werden sollen die gesamte Verkehrssituation sowie die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung unserer Innenstadt.
Die Freie Wählergemeinschaft Grünberg hat die Initiative ergriffen, um gemeinsam mit den Fraktionen einen tragfähigen Änderungsantrag zu formulieren. Aus unterschiedlichen politischen Positionen ist so ein gemeinsamer und mehrheitsfähiger Auftrag entstanden.
Jetzt gilt es, die Verkehrssituation in Grünberg ganzheitlich zu betrachten und gemeinsam Lösungen für eine attraktive und zukunftsfähige Innenstadt zu entwickeln.
Der gemeinsame Antrag von B90/Grüne, SPD, Freie Wähler und CDU im Wortlaut:
Die Stadtverordnetenversammlung möge folgendes beschließen:
1. Der Magistrat der Stadt Grünberg wird beauftragt, Schritte zur Erstellung eines integrierten, verkehrsträgerübergreifenden Verkehrskonzeptes für die Grünberger Innenstadt einzuleiten, im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Innenstadt.
2. Der Magistrat wird beauftragt, zunächst gemeinsam mit geeigneten Fachplanungsbüros den erforderlichen Untersuchungs- und Leistungsumfang zu bestimmen. Dabei sind insbesondere das Untersuchungsgebiet entsprechend der im HFA zur Verfügung gestellten Karte, die erforderlichen Datenerhebungen, der zeitliche Rahmen, mögliche Förderprogramme sowie die voraussichtlichen Kosten zu ermitteln.
3. Die Ergebnisse dieser Vorprüfung einschließlich des vorgeschlagenen Leistungsumfangs, möglicher Fördermöglichkeiten, des Zeitplans und des voraussichtlichen Kostenrahmens sind der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.
Über die Beauftragung eines externen Fachplanungsbüros und die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel entscheidet die Stadtverordnetenversammlung anschließend gesondert.
4. Die Untersuchung ist ergebnisoffen durchzuführen. Unterschiedliche Handlungsoptionen sind hinsichtlich ihrer verkehrlichen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen und gegenüberzustellen.
5. Die lokalen Akteure — insbesondere die Gewerbetreibenden in dem zu untersuchenden Gebiet, Anwohner sowie GWG — als auch die Vorschläge des Leerstandsmanagement Konzepts sind über ein transparentes Beteiligungsverfahren von Beginn an aktiv in den Planungsprozess ein zubinden.